Auftraggeber:              Stadt Ludwigsburg, Deutsche Bahn AG

Projektgruppe:           Arge    Patrick Humpert, Dominik Fieser, mit Muffler Architekten , Michael Muffler

Tragwerksplaner:      Breinlinger Ingenieure, Tuttlingen Frank Breinlinger

Baukosten:                  ~ 500.000 Euro

Bearbeitung:               LP 1-6

Fertigstellung:            2010

Die Eisenbahnstrecke durch Ludwigsburg wird durch zwei parallel verlaufende Lärmschutzwände ergänzt. Die Stadt sah den Bau geschlossener Aluminiumpaneele über ihre Brücken,  als eine optische Beeinträchtigung des Stadtbildes. In einer Arbeitsgemeinschaft Humpert, Muffler und Breinlinger, erarbeiteten wir alternative Problemlösungen. Entstanden sind filigrane Stahlkonstruktionen  mit großen bedruckten Glasscheiben, die einen Ein-, Aus- und Durchblick zulassen. Die Konstruktion der alten Brückenbauwerke sollte, bei gleichzeitiger Lärmminderung, nicht verdeckt werden. Die Glaswände werden mit Mustern bedruckt, die Assoziationen an die barocke Entstehungsgeschichte der Stadt und das heute in weiten Teilen noch gut les- und spürbare barocke Stadtbild, anknüpfen. Gestaltet werden die drei Brücken, Schillerdurchlass, Heilbronnerbrücke und Aspergerbrücke. Es ist entgegen der ursprünglich von der Bahn vorgeschlagenen, gesonderten Konstruktion für die Lärmschutzwand, gelungen beim Schillerdurchlass die Glaswandkonstruktion direkt an der Bestandsbrücke zu befestigen. Die Konstruktionen an den anderen Brücken müssen an gesondert gespannten Torsionsträgern befestigt werden. An der Tragkonstruktion angebrachte Lichtbänder beleuchten die Glaswände bei Dunkelheit.  Wie halbdurchscheinende Gardinen liegen die Glasflächen vor den Brücken.

[/vc_column_inner]